Zur Geschichte der Studentische Darlehnskasse e.V.

Das Jahr 1922 markiert den Beginn der Förderung von Studenten durch die Darlehnskasse. In diesem Jahr wurde die „Darlehnskasse der Deutschen Studentenschaft e. V.“ ins Leben gerufen. Ihr Zweck war die Gewährung von Darlehen an „bedürftige, wissenschaftlich und menschlich bewährte Studenten“, ohne Berücksichtigung ihrer Weltanschauung oder politischer Gesinnungen. Dies kam vor allem den heimgekehrten Kriegsteilnehmern bei ihrem Studienabschluss zu Gute.

Unterstützt wurde die studentische Selbsthilfeeinrichtung von der Wirtschaft, den Ländern, dem Reich und den Studenten selbst. Durch politische Veränderungen wurde die Darlehnskasse 1929 in das Deutsche Studentenwerk eingegliedert und in „Darlehnskasse des Deutschen Studentenwerks e. V.“ umbenannt.

Mit Ende des Krieges 1945 stellte der Verein seine Tätigkeit ein. Auf Initiative von einigen Professoren und Studenten wurde 1950 die „Studentische Darlehnskasse e. V.“ neugegründet. Vorerst wurden lediglich Studenten der Technischen Universität und deren angeschlossenen Hochschulen Darlehen gewährt. Dies änderte sich allerdings recht schnell und die Darlehnskasse wurde die gesamtberliner Einrichtung, die sie noch heute ist.